MindMinutes

Bewegtbild treibt Kommunikation parallel zum linearen TV

Was für ein Glück für Bewegtbild, dass die Smart TV-Verbreitung sukzessive in den Wohnzimmern Einzug hält. Damit laufen auch Video-on-Demand (VOD) und Mediatheken von Sendern auf den großen Fernseherbildschirmen. Die 15- bis 29-Jährigen tummeln sich besonders gerne davor. Damit wird TV generell 2018 der Kanal sein, über den am meisten und häufigsten Bewegtbild konsumiert wird. Warum dem so ist zeigen die neuen repräsentativen MindMinutes Momentaufnahmen von Mindshare. Dafür wurden 254 Österreicher im Alter von 15 bis 59 Jahre online befragt.

Im Schnitt werden drei Kanäle genutzt

So flexibel die Nutzung von VOD-Inhalten oder linearem TV über den Tag verteilt mittlerweile ist, findet sie bevorzugt am Abend statt. Durchschnittlich werden mittlerweile bereits drei Kanäle, darunter bevorzugt lineares TV, YouTube, Sender mit TV-Theken und VOD, geschaut. „Für die Verstärkung des Impacts der Kampagne ist eine übergreifende Bewegtbildplanung sinnvoll,“ sagt Sabine Auer-Germann, Mindshare CIO und Business Planning. „So werden über die verschiedenen Kanäle Kontakte gewonnen, die selektiv nur einen Kanal nutzen.“ Bei jenen, die mehrmals erreicht werden sollen, wird die Wirkung über verschiedene Kanäle verstärkt. Diese können soziale Netzwerke, klassische Websites oder Mobile sein. 

Flexibilität zählt

VOD-Plattformen, speziell Amazon Prime und Netflix, waren von Beginn an deshalb so erfolgreich, weil sie die Nutzung von Filmen zeitlich unabhängig gestaltet haben und der User mehrere Folgen am Stück sehen konnte. So finden 45 Prozent, dass VOD das lineare Fernsehen perfekt ergänzt. Die Jungen bevorzugen VOD, da sie auch wegen der dort angebotenen Serien zum Abo greifen und „ihr“ Programm zusammenstellen können. Von einer österreichweiten Vollabdeckung mit VOD-Haushalten ist aber noch lange nicht die Rede. Viele Nichtnutzer sind mit dem bestehenden TV-Angebot zufrieden oder nicht bereit sich über Monate zu binden.