MindMinutes

Sharing Economy: Das sind die bekanntesten Plattformen Österreichs


Das Auto nutzen nach Bedarf statt es zu besitzen und Unterkünfte von privaten Gastgebern mieten. Willkommen in der interessanten Welt der Sharing Economy oder auch Collaborative Consumption genannt als neues Gesellschaftsmodell. Mindshare erhob in den Momentaufnahmen „MindMinutes“ unter 493 Usern von 15 bis 59 Jahre die bekanntesten Sharing Economy-Plattformen und die Motive, sie zu nutzen. Ganz oben rangieren die Carsharing- und Übernachtungsportale. Am bekanntesten sind im Autobereich Car2go, mitfahrzentrale.at und mitfahrgelegenheit.at. Speziell die 15- bis 29-Jährigen fahren auf das Angebot der Mitfahrgelegenheiten ab (13 Prozent). Jeder Zehnte war bereits mit einem Car2go-Auto unterwegs. Die Vorteile sehen die Nutzer in der Preisersparnis (37 Prozent), Flexibilität (16 Prozent) und als Alternative zu einem eigenen Auto (15 Prozent). Aus Umweltgründen machen dies nur sieben Prozent.

Schlafen bei „Freunden"



12 Prozent der Befragten haben bereits einen Übernachtungsanbieter genutzt. Die meisten davon Airbnb. Vorrangig ist bei den Buchungsgründen die Kostenersparnis (63 Prozent), dann folgt das persönlichere Reiseerlebnis (16 Prozent) und die größeren Zimmer (12 Prozent). In Sachen Bekanntheit liegen die Plattformen Couchsurfing, Airbnb und Wimdu klar vorne. Auch wenn 70 Prozent der 15-bis 29-Jährigen Couchsurfing kennen, ziehen sie die Bezahlvariante Airbnb gegenüber dem Gratisschlafen vor. 

Dinge mit anderen zu teilen oder zu tauschen, statt sie neu zu kaufen, kennt ein Drittel der Befragten. Kleiderkreisel.atmyfoodsharing.de und shareandcare.at sind unter den Anbietern die prominentesten. Jeder Zehnte der 15- bis 29-Jährigen hat schon einmal bei kleiderkreisel.at gekauft oder verkauft. „Spannend ist, dass die mobile digitale Welt die Sharing Economy jetzt in das nächste Level bringt", freut sich Sabine Auer, Business Planning Director Mindshare über die wachsende Beliebtheit von Sharing, getrieben durch technischen Fortschritt und veränderter Kommunikation.

Zurückhaltung bei Crowd Funding



Mehr als die Hälfte haben schon von Crowd Funding gehört. Bescheidene fünf Prozent haben bisher ein Projekt gefördert. Crowdfunding, Kickstarter und startnext gehören zu den bekanntesten Plattformen. Dort haben die Nutzer technische Neuerungen oder aus Spaß Projekte gefördert. Beim aktuellen „Bail out Greece“ Fund zeigt sich, dass dreimal mehr Personen bereit sind das Projekt zu teilen als tatsächlich zu spenden.