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E-mail Marketing: Bitte mit Mehrwert für die Jungen

Die Momentaufnahmen-Studie MindMInutes wollte von Nutzern wissen, wann kommt ein Newsletter bei ihnen gut an und warum wollen sie einen. Für die repräsentative Erhebung wurden 247 User im Alter von 15 bis 59 Jahren online befragt. Zusätzlich wurden die Ergebnisse der Zielgruppe der 15-bis 29-Jährigen gesondert ausgewertet.

  • „Wenn schon ein Newsletter, dann bitte einen mit zusätzlichen Informationen zu einem Thema, wie zum Beispiel Gartentipps Kochrezepte oder Einrichtungsvorschläge.“ Das erwarten sich 41 Prozent der befragten Österreicher zwischen 15 und 29 Jahren von einem Newsletter.
  • Für 37 Prozent der 15- bis 59-Jährigen ist dies ebenso wichtig. Sie wollen auch mit aktuellen Nachrichten auf dem laufenden gehalten werden (42 Prozent). Und auch sonst haben Newsletter einen besseren Ruf wie allgemein angenommen.
  • Bereits 62 Prozent erhalten ein bis zehn Newsletter. Gründe für die Anmeldung sind, dass man sich über aktuelle Angebote und Aktionen informieren will und über Nachrichten auf dem Laufenden bleiben möchte.
  • 61 Prozent der 15-59-Jährigen lesen den abonnierten Newsletter auch aktiv. Mehr als die Hälfte kündigt nicht mehr erwünschte Newsletter von sich aus. Das bedeutet, der Werbetreibende hat wirklich nur jene Abonnenten mit Interesse.
  • Von den Jungen werden mit 31 Prozent jene Newsletter-Absender bevorzugt, die ihnen auf Basis ihrer Interessen und der letzten Suchen auf der Unternehmens-Website ein auf sie zugeschnittenes Angebot schicken. Interessanterweise sind ihnen (11 Prozent) personalisierte Newsletter nicht so wichtig, hingegen 21 Prozent der 15-bis 59-Jährigen schon.
  • Die Prozentwaage halten sich praktisch bei beiden Altersgruppen jene Newsletter, bei denen sich die Interessenten im Online-Shop des Anbieters sofort Angebote und Aktionen bestellen können.
  • Die Latte für einen gut gemachten Newsletter liegt hoch. Beachtliche 31 Prozent der Jungen lehnen elektronische Post von Unternehmen als unerwünschte Werbung ab im Gegensatz zu 18 Prozent bei der Gruppe der 15- bis 59-Jährigen.

„Ein gut gemachter Newsletter hat Content“, erklärt Mindshare Werbeforscherin und Studienleiterin Sabine Auer. „Es geht um interessante Inhalte angereichert mit der eigenen Leistung und gewürzt mit Mehrwert. Das unter Ausnutzung der konvergenten Medien und Technologien wie responsive Design und geräteübergreifende Angebote. Dann klappt es auch mit mehr Interesse und schlussendlich dem Verkauf.“

Wann ist der beste Zeitpunkt für den Newsletter-Versand?

In der jüngeren Zielgruppe öffnen bereits 63 Prozent über ihr Smartphone oder Tablet ihre privaten E-Mails. Bei den 15- bis 59-Jährigen sind es 45 Prozent. Am liebsten lesen die Jungen ihre private Post am Nachmittag (42 Prozent). Knapp die Hälfte der Älteren nimmt sich dafür am Abend Zeit. Die deutliche Mehrheit liest in beiden Altersgruppen ihre Newsletter unter der Woche.