MindMinutes

Fernsehen auf Raten: Nutzung digitaler Festplatten-Rekorder

Die bevorzugte Nutzungsart des digitalen Festplatten-Videorecorders (PVR) in Österreichs Wohnzimmer geschieht in erster Linie zeitverzögert: die Inhalte werden aufgezeichnet und zu einem späteren Zeitpunkt wiedergegeben. Zeitversetztes (time-shifted) Fernsehen ohne dauerhafte Aufzeichnung nimmt hingegen einen untergeordneten Stellenwert ein. Das geht aus Mindshare „MindMinutes“, der Momentaufnahmen-Studie der Mediaagentur Mindshare, hervor, bei der ein Drittel der Befragten einen PVR im Haushalt hat. Diese geben an, den PVR am häufigsten für zeitverzögertes Fernsehen zu verwenden. 82 Prozent der PVR-Besitzer zeichnen Sendungen für die Nutzung an einem anderen Tag auf. Die Timeshift-Funktion, also die Möglichkeit am selben Tag zeitversetzt fernzusehen, wird immerhin von 56 Prozent der Befragten genutzt. Verschwindende 4,1 Prozent schauen hingegen täglich zeitversetzt fern.

Beliebteste Sendungen sind Spielfilme

68 Prozent der PVR-Besitzer nehmen am liebsten Spielfilme auf. Dokumentationen und Reportagen liegen gleich auf mit Serien (52 Prozent). Danach folgen Musik mit 25 Prozent und Sport mit 19 Prozent.  „Live-Programme bekommen durch die zeitversetzte TV-Nutzung einen besonderen Stellenwert“, kommentiert Helmut Prattes, Mindshare Business Planning Director und Studienleiter den Vorteil für TV-Stationen. „Werbezeiten verteuern sich entsprechend." 

Momentaufnahmen neu 14-tägig mit Mindshare MindMinutes

Praktisch alle 14 Tage neu liefert die Momentaufnahmen-Studie MindMinutes Stimmungen und Zahlen für aufkommende Trends, die für die Mediaplanung von Bedeutung sind. Dafür werden 200 Österreicher im Alter von 15 - 49 Jahren online befragt.