MindMinutes

Soziale Netzwerke profitieren mit Schnäppchen-Services

Bereits jetzt kursieren in sozialen Netzen wie Facebook persönliche Empfehlungen für Einkäufe und werden von anderen Usern als glaubwürdig wahrgenommen. Das könnte mit ein Grund ein, warum soziale Netzwerke immer stärker zu Plattformen für Schnäppchenjäger werden. So sind die User des Facebook Schnäppchen-Services „Places“ am kauffreudigsten, wie die aktuellen MindMinutes von Mindshare Mediaagentur aufzeigen. Während die Cashback-Karte Lyoness 40 Prozent kennen, machen sich die drei bekanntesten Online-Schnäppchen Anbieter Places (22 Prozent), Groupon (21 Prozent) und Dailydeal (15 Prozent) die Plätze aus. Facebook dürfte auch von seiner großen Anzahl an Usern profitieren und liegt bei der Anzahl der Nutzer mit Places (16 Prozent) vor Lyoness (13 Prozent) und Groupon (10 Prozent). Am regelmäßigsten werden Groupon und Dailydeal von ihren Nutzern auf neue Angebote hin kontrolliert. Rund zwei Drittel der registrierten User informieren sich fast täglich über die aktuellen Angebote.

Verwässern die Schnäppchen-Services mit ihren Rabatten, Bonussystemen oder Sonderangeboten die Markenidentität?

Die Konsumenten wollen hinsichtlich ihrer Markenpräferenzen wissen, was sie wirklich brauchen und vor allem warum. „Dafür den Preis als Kriterium für erfolgreiche Markenführung zu nehmen halten wir für wenig geeignet“, so Mindshare CEO Friederike Müller-Wernhart. „Auch heute lässt sich fast jedes Produkt unterscheidbar positionieren, auch wenn der Weg dorthin länger geworden ist.“ Marken mit einem differenzierenden Leistungsversprechen profitieren im Alltag. Sie entziehen sich der direkten Vergleichbarkeit und kommen aus der Preisfalle. So lautet zum Beispiel das Markenversprechen von Volvo Sicherheit und Stabilität. Autofahrer, die darauf Wert legen, sind auch bereit für diese Marke einen höheren Preis zu bezahlen. 

Momentaufnahmen neu 14-tägig mit Mindshare MindMinutes

Praktisch alle 14 Tage neu liefert die Momentaufnahmen-Studie MindMinutes Stimmungen und Zahlen für aufkommende Trends, die für die Mediaplanung von Bedeutung sind. Dafür werden 200 Österreicher im Alter von 15 - 49 Jahren online befragt.