MindMinutes

Fußball-WM: Frauen halten die Daumen

Klar, Fußball ist noch immer Männersache, aber die Frauen holen auf. Das geht aus den aktuellen Mindshare „MindMinutes“, der Momentaufnahmen-Studie der Mediaagentur Mindshare hervor. So wollen immerhin 61 Prozent der befragten Frauen zumindest das eine oder andere Spiel im TV ansehen. Im Vergleich zur WM 2006 lag der weibliche Zuseheranteil im TV bei 35 Prozent* und bei der „Heim-EM“ 2008 sogar bei 43 Prozent*. In Summe sind fast die Hälfte der befragten Männer und Frauen (46,5 Prozent) grundsätzlich an Fußballspielen interessiert. Das Hauptmedium wird dabei Fernsehen sein. Zwei von drei Befragten wollen die WM im Fernsehen verfolgen. Die Liveübertragung an öffentlichen Standorten, Public Viewing, wird weiters gerne genutzt. Fast jeder dritte Fußballfan plant, eines zu besuchen. „Fans suchen das gemeinsame Erleben", so Friederike Müller-Wernhart, CEO Mindshare. „Das Spiel steht dabei gar nicht im Vordergrund, sondern der Eventcharakter.“ Optimal für  Werbetreibende, das Potenzial unter den Aspekten wie Zielgruppen- und Themenaffinität für sich zu nutzen. Knapp 17 Prozent wollen sich per Live Ticker über die Ereignisse der Spiele auf dem Laufenden halten. 

Nicht-WM-Sponsoren ziehen ebenfalls großen Nutzen aus Fußball-WM

Aus der aktuellen MindMinutes-Befragung geht hervor, dass auch Marken vom Großereignis Fußball WM profitieren, die nicht als offizielle Sponsoren auftreten. Nike, Puma und McDonald’s, die keine dauerhaften FIFA Partner sind, werden gleich hinter den langjährigen Hauptsponsoren Coca-Cola und Adidas genannt. „Ob eine Marke im WM-Umfeld Erfolg hat, hängt also nicht nur vom Sponsoring ab,“ erklärt Mediaexpertin Müller-Wernhart. „Fast noch wichtiger ist die richtige Zielgruppenansprache und der thematische Fit zwischen Marke und Umfeld.“ Und wer wird Weltmeister? Knapp ein Viertel nennen Spanien!

Momentaufnahmen neu 14-tägig mit Mindshare MindMinutes

Praktisch alle 14 Tage neu liefert die Momentaufnahmen-Studie MindMinutes Stimmungen und Zahlen für aufkommende Trends, die für die Mediaplanung von Bedeutung sind. Dafür werden 200 Österreicher im Alter von 15 - 49 Jahren online befragt.