MindMinutes

Erfolgreiche Apps haben persönlichen Nutzen

Der Markt für Smartphone- und Tablets wächst noch immer. Das führt auch zu einer verstärkten App-Nutzung. Die Momentaufnahmen-Studie MindMinutes befragte 230 Smartphone- und Tabletverwender im Alter von 15 bis 59 Jahren, wann sie ihre Daten hergeben würden und welche Apps, ausgenommen der bereits viel genutzten und beliebten Social Apps WhatsApp, YouTube und Facebook, sie noch nutzen.
Die erfolgreichsten Apps wie zum Beispiel WhatsApp, YouTube oder Facebook sind personalisierbar. Das heißt, sie bieten einen Mehrwert für den User, indem sie auf seine individuellen Bedürfnisse zugeschnitten sind. Je individueller die App also ist, desto mehr Berechtigungen auf das Smartphone werden benötigt. Fragt man die 15-bis 59-Jährigen nach jenen Berechtigungen, denen sie niemals zustimmen würden, stehen Anruflisten, Nachrichten, Geräte-ID und Anrufinformationen ganz oben auf der Liste. Gerade diese sind es aber, die beispielsweise WhatsApp, die aktuell beliebteste Messaging-App, zur Nutzung einfordert. „Wenn die Vorteile der App durch Freigabe von persönlichen Daten dem Nutzer wichtig erscheint, wird der Schutz der Daten nicht mehr ganz so ernst genommen", fasst Sabine Auer, Business Planning Director Mindshare, das Ergebnis zusammen. „Für Werbetreibende ein guter Hinweis, die Bedürfnissen des Users in den Fokus zu und Personalisierung mit Mehrwert für den Nutzer voranzutreiben."  

Mobile Personal Trainer, Bankberater, Kommunikatoren und vieles mehr

Fast alle der abgefragten App-Kategorien konnten verglichen mit 2015 bei den Nutzungszahlen wachsen. Bei der App-Kategorie „Video/Musik und Foto" blieb die Nutzung stabil auf einem hohen Niveau (74 Prozent bei den 15- bis 59-Jährigen). Zu den besonders wachstumsstarken in ihrer Nutzung zählen die E-Commerce-Apps. Bei Shpock und H&M hat sich diese verglichen mit 2015 nahezu verdoppelt. Ebenfalls stärker genutzt werden laut den Befragten die Banking/Bezahl-Apps. Die Jungen sind mit 51 Prozent Vorreiter. So nutzen 22 Prozent die Raiffeisen-App und an zweiter Stelle folgt „George" von Erste Bank. In der Kategorie Medien-Apps lesen die Älteren am häufigsten  mit der Tageszeitungs-App. Die Verwendung der mobilen Apps für TV- und Radio-Sender ist konstant. Als die häufigsten Gründe für App-Nutzung nennen die Verwender den schnellen Einstieg für regelmäßig wichtige Inhalte.