MindMinutes

Zunehmende Vernetzung fördert Online-Shopping

Es ist die zunehmende Vernetzung der Verbraucher, die Online-Shopping fördert. Diese bringt mit sich, dass immer mehr Österreicher die großen Vorteile wie bequem einkaufen und rund um die Uhr bestellen für sich entdecken. Das ergaben die Momentaufnahmen MindMinutes von Mindshare. 250 Österreicher im Alter von 15 bis 59 Jahren wurden im Frühjahr online befragt. Welche Kategorien punkten? Was kaufen sie überhaupt? Wo kaufen sie am liebsten online ein? Die Ergebnisse zeigen: Elektronik, Bekleidung und Bücher sind die gefragtesten Kategorien im E-Commerce. 79 Prozent der Befragten können sich vorstellen in Zukunft Bücher oder Schreibwaren online zu kaufen, gefolgt von Elektrogeräten (71 Prozent) und Bekleidung und Schuhe (60 Prozent). Amazon als Allrounder beim Sortiment führt einsam mit 83 Prozent. Die Alleinstellung will Amazon festigen, indem sie Innovationen wie Drohnenversand in den USA testen. In Österreich kann sich jeder Dritte bereits vorstellen, Pakete von Drohnen liefern zu lassen.

Branchen unterschiedlich attraktiv

Die Branchen, in denen noch am ehesten traditionell im Geschäft gekauft wird, sind Möbel und Lebensmittel. So werden die Seiten der Möbelhändler XXXLutz, IKEA und kika gerne zum Stöbern und Informieren aufgesucht, aber gekauft wird am Ende überwiegend im Geschäft. Bei Lebensmitteln kann sich jeder Fünfte vorstellen, diese auch online zu kaufen. Als Hauptgründe für den Online-Lebensmitteleinkauf werden die bequeme Lieferung angegeben, da das Schleppen von sperrigen Sachen entfällt. Außerdem werden Zeitmangel und flexible Bestellmöglichkeiten rund um die Uhr genannt. Aktionen und Rabatte, sowie eine versandkostenfreie Lieferung können auch zur Online-Bestellung motivieren. Zu den Branchen, die sich mit ihren Angeboten online naturgemäß leichter tun, gehören Mode und Kosmetikprodukte. Sie sind auch für die Gruppe der 15- bis 29-Jährigen besonders attraktiv. Das zeigen auch die Altersunterschiede beim Einkaufen. Die größten gibt es bei der Nutzung der Online-Shops von H&M, IKEA, Bipa, dm und Thalia.

Omnichannel-Strategien sind gefragt

Die Momentaufnahmen MindMinutes zeigen, dass Relevanz , Aufbau und Funktionalität bei erfolgreichen Shopping-Portalen zählen. Aber erfolgreiche Händler setzen auf mehr. „Aufgrund der zunehmenden Vernetzung des Konsumenten sind Omnichannel-Strategien gefragt", erklärt Sabine Auer, Business Planning Director Mindshare. „Mit mobil optimierten Seiten oder Apps, der Verknüpfung von InStore und Online sowie flexibler Lieferung können die einzelnen Kanäle geschickt miteinander verbunden werden." Tchibo, Thalia und H&M machen es vor. Sie haben Angebote, die es nur online gibt, eine App mit Wunschlisten oder bieten auch die Möglichkeit Waren abzuholen oder im stationären Geschäft zurücksenden zu lassen. Mit ihren Online-Auftritten schaffen sie es aktuell am besten, die Besucher der Seiten auch zu Käufern zu machen.