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Friederike Müller-Wernhart präsentiert die Werbetrends 2013

 Pressekonferenz-Trio Klaus Fessel (Focus), Friederike Müller-Wernhart (Mindshare) und Josef Leitner (Focus)

Friederike Müller-Wernharte folgte der Einladung von Focus Media Research auf deren Quartals-Pressekonferenz die erkennbaren Trends in der Werbung 2013 aus Sicht der Mediaagentur Mindshare am 3. April 2013 im Wiener Café Griensteidl vorzustellen.

Erkennbare Trends in der Werbung 2013:

Trend 1: Ein neues Reichweiten-Denken ist gefordert. Online-Werbung nachvollziehbarer machen.

Trends für Online-Werbung einfach nur aus der Vergangenheit heraus zu extrapolieren bildet die Wirklichkeit nicht mehr ausreichend ab. Die Gegenwart muss in Zusammenhang mit der gefühlten technischen Verbreitung von Alltags-technologie (always on) gebracht werden und daraus muss eine Richtung für neue Reichweiten entstehen. Einerseits hat klassische Online-Werbung einen Anteil von 4,1 Prozent, andererseits schätzen die Befragten ihren Online-Anteil im Marketingbudget auf 16 Prozent. 

Diese Differenz zeigt, dass wir gefordert sind umzudenken und uns für die Gegenwart und Zukunft öffnen sollten.  Aber nicht auf Basis der Vergangenheit. Daten, die ein Jahr alt sind, wirken mittlerweile wie  10 Jahre alt.

Trend 2: TV-Werbung wirkt auch mobil.

Wir wissen, dass TV-Werbung wirkt. Wir wissen auch, dass TV-Werbung online mobile oder nicht mobile noch schneller und effektiver wirkt. Und wir können die Werbewirkung der klassischen Mediakanäle nicht nur nachvollziehen sondern bereits soweit berechnen, dass das beste Preis/Leistungsverhältnis dafür erzielt werden kann.

Der beste Trend-Beweis ist jedoch TV-Werbung  im Online. Der Umsatz für Bewegtbild macht laut Werbeplanung.at bereits so viel aus wie der gesamte Jahresumsatz eines privaten TV-Kanals in Österreich. Und das seit Beginn der Vermarktung in 2010 vor fast 3 Jahren. Im Vergleich dazu hat ein österreichischer Privatsender zur Erreichung der Umsatzmarke von 50 Mio. Euro bisher 10 Jahre gebraucht! Diese Zunahme der Geschwindigkeit in der Entwicklung verhindert eine sichere Berechnung von Geschäftsmodellen.

Aber der Haupttrend und Trend 3 der nächsten zwei Jahre ist SMART:

Smartes und interaktives TV und damit verbundene neue Formen der Reichweiten-Forschungen.

Resumee: Daher nehmen wir als Mediaagentur nur die letztgültigen Zahlen aus der Gegenwart und Vergangenheit und setzen die technologische Entwicklung, die Modernität der Bevölkerung  in Bezug zur Digitalisierung sowie das Interesse der Jugendlichen und Jungen an Programm, Spielen und Kommunikation und sozialem Verhalten drauf. Das wird mit Kaufabsichten, Anschaffungswünschen aus aktuellen Online-Befragungen multipliziert und ergibt den Trend der für die nächsten 2 Jahre gültig ist. Denn der Mediaeinsatz wird oft bis zu einem Jahr im Vorhinein geplant. Also muss der Media Mix im Online-Marketing so trendig sein, dass er ein halbes Jahr später noch aktuell ist.