MindMinutes

Cyber Security nach dem "Susi-Sorglos-Prinzip"

Die vernetzte Welt ist beginnende Realität. Smart soll sie sein und intelligente Geräte unseren Alltag optimieren. Wie sieht es aber mit der Cyber Security aus? In den MindMinutes Momentaufnahmen wurden 260 Österreicher im Alter von 15 bis 59 Jahren online befragt, wie sie es mit ihren digitalen Sicherheitsvorkehrungen halten. 

Tendenziell herrscht im Internet ein Gefühl der Grundsicherheit vor, jedoch fühlen sich die wenigsten User sehr sicher. Am liebsten werden die klassischen Sicherheitsvorkehrungen, die sich bereits seit Jahren bewährt haben, eingesetzt. Die da sind aktualisierter Virenschutz, Installation einer Firewall, der vorsichtige Umgang mit Mails von unbekannten Absendern und das regelmäßige Ändern von Passwörtern. Über ein Drittel der 15- bis 29-Jährigen hält einen Diebstahl von persönlichen Daten für wahrscheinlich. Gleichzeitig ist sich über die Hälfte aller Befragten nicht sicher, ob ein Abschluss einer Cyberversicherung sinnvoll ist.
„Der Nutzen einer Cyberversicherung scheint noch nicht angekommen zu sein“, sagt Sabine Auer, Mindshare Business Planning und CIO. Das zeigt sich auch in der Höhe der Abschlußquote: Ein Prozent haben eine Cyberversicherung abgeschlossen. Welche Plattformen haben das gefühlt höchste Datenmissbrauchs-Risiko? In der Zielgruppe der 30- bis 59-Jährigen ist das Facebook, gefolgt von Online Banking-Plattformen und Instagram bei den Jüngeren. 

Cyber Security bei Kindern

Die größte Angst der Eltern sind fremde Personen, die im Internet das Vertrauen der Kinder gewinnen möchten (74 Prozent). Ebenso werden gewaltverherrlichende und porno-graphische Inhalte als große Bedrohung gesehen. Daher vertrauen die Befragten auf Kinderschutzprogramme und kindgerechte Apps und Seiten im Internet. 
Wie sehen die getroffenen Sicherheitsmaßnahmen nach Alter aus? Bei Kindern unter sechs Jahren sehen es Eltern als ihr oberstes Gebot, keine Fotos der Kinder auf Social Media hochzuladen oder in einer Cloud zu speichern. Bei den bis 12-Jährigen wanken die Eltern zwischen Vertrauen und Kontrolle. Zum einen wird den Kindern ein gewissenhafter Umgang mit dem Internet beigebracht und zum anderen ihr Surfverhalten nachträglich kontrolliert und die tägliche Nutzung auf eine bestimmte Zeit eingeschränkt. Sind die Kinder über 12 Jahre alt, werden für den richtigen Umgang mit dem Internet geschult.