MindMinutes

Cloud-Dienste werden immer beliebter

Smartphone und Tablet haben es möglich gemacht: Die Welt ist voll mit fröhlichen Videos und bunten Fotos. Die wollen alle mit der Familie und Freunden geteilt werden, aber auch sicher und gut verwaltet sein. Wie aber nun der vielen Quellen Herr werden, auf denen sich die Daten befinden? Ab in die „Cloud". Mindshare fragte in den aktuellen Momentaufnahmen „MindMinutes" online 248 User im Alter von 15 - 59 Jahren, wie bekannt Cloud-Dienste sind und welche sie für den privaten Einsatz nutzen. 78 Prozent kennen den Begriff und mehr als die Hälfte (53 Prozent) haben schon einmal einen Online-Speicherdienst verwendet. Immerhin knapp die Hälfte nutzen sie wöchentlich. 

Vom Trend hin zur Massennutzung

Der Platzhirsch unter den Diensten ist mit 41 Prozent Nutzeranteil Dropbox. 
Jeder Fünfte vertraut auf Google Drive. Amazon versucht mit „Amazon Prime" gleich mehrere Bedürfnisse der User zu bedienen und bietet neben unbegrenztem Speicherplatz für Fotos auch ein Kindle Leihbuch, eine Video on Demand Plattform sowie Premiumversand für Amazon-Bestellungen an. „Dieser Rundumschlag an Online Diensten ist beispielhaft für die Zukunft der Mediaplanung, die nicht mehr auf eine passive Zielgruppe trifft, sondern über verschiedene Devices und Kanäle mit dem Konsumenten in seinem Alltag interagiert", verweist Sabine Auer, Director Business Planning auf die 89 Prozent, die Cloud-Dienste auch privat nutzen. 

Was macht die Datenwolke so attraktiv? 


76 Prozent schätzen den sofortigen Zugriff von jedem Endgerät aus. Das einfache Teilen von Daten macht die „Seamless Experience", wie Online-Speicherdienste auch genannt werden, für 65 Prozent höchst attraktiv. Und 55 Prozent schätzen den Vorteil, dass ihre wertvollen Daten bei einem möglichen Crash der Festplatte gesichert sind