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Best of MindMinutes 2016

2016 war das Jahr, in dem die Verbreitung der mobilen Technologien in Österreich stabil auf einem hohen Level angekommen ist. Mittlerweile besitzen 88 Prozent ein Smartphone und über die Hälfte ein Tablet. Die Mediennutzung ist mit einer Dauer von 11 Stunden ebenfalls konstant auf einem hohen Niveau. Mehr als ein Drittel dieser Zeit verbringen die 15- bis 29-Jährigen bereits am Smartphone, Tendenz weiter steigend.

”Ohne Smartphone bin ich's nicht"

Das Smartphone wird in vieler Hinsicht unverzichtbar. Auf das Internet wird bereits am häufigsten mobil zugegriffen. Bei der TV Nutzung darf für die Mehrheit das Smartphone auf der Couch nicht fehlen und auch die Nutzung der sozialen Netzwerke, auf die hauptsächlich mobil zugegriffen wird, nimmt weiter zu. Dazu werden noch kleinere Social Apps wie Snapchat oder Instagram in Zukunft von einer breiteren Masse genutzt - also noch mehr Zeit wird aufgrund der vielseitigen Möglichkeiten mobil verbracht.  

2017 wird das Jahr der Smartphones und die Nutzungsdauer weiter ansteigen. Durch immer neue Angebote und verbesserter Technik wie höherer Verbindungsgeschwindigkeit wird mehr Content wie z.B. Bewegtbild konsumiert werden. Für Werbetreibende ein weiterer Grund Content Marketing und Web-TV mitzuplanen. 

Social Media Trends

Social Media und Kommunikation sind die beliebtesten Apps. Unabhängig vom Alter sind Facebook und WhatsApp bei nahezu allen Befragten bekannt. WhatsApp ist mit 82 Prozent die am häufigsten installierte App. Im Vergleich zum Vorjahr zeigen Snap Chat und Pinterest das größte Wachstumspotential.

Social Media wird bereits jetzt hauptsächlich mobil genutzt und kaum noch auf stationären Geräten angeboten, wie WhatsApp und Instagram zeigen.    

Zwei Drittel der 15-bis 29-Jährigen nutzen soziale Netzwerke auch während des Fernsehens. Eine weitere Möglichkeit für Marken im TV, die Erweiterung am Smartphone zu finden und geteilt zu werden. 

Bewegtbild geht neue Wege

Lineares TV bleibt beliebt und ist bei den Österreichern die am häufigsten genutzte und längste Form, sich Sendungen oder Filme anzusehen. 2016 konnten sich Erweiterungen der TV Nutzung wie Video on Demand-Dienste (VoD)  erfolgreich durchsetzen. Amazon Prime und netflix lösen als neuer Player dabei die klassischen VoD-Anbieter A1, Aon oder UPC ab. 53 Prozent nutzen zumindest bereits gelegentlich eine VoD-Plattform (2015: 37 Prozen).

Zwei Drittel der 15- bis 59-Jährigen greifen auf YouTube zu, die Hälfte davon zumindest einmal die Woche. Die Besuche der TV-Senderseiten sind über alle Sender gesehen seit 2014 stabil. Zugenommen hat dafür die Nutzung von Videos oder verpassten Sendungen auf der Senderseite. Davor wurden die Seiten eher genutzt, um Programminformationen zu erhalten.

Mobil werden am liebsten kürzere Videos geschaut.