MindMinutes

Marken werden durch hohe Werbepräsenz der Stars nicht austauschbar

Wenn Marken auf prominente Gesichter setzen, die glaubwürdig und dauerhaft für sie werben, profitieren sie auch davon. Wie sieht es aber aus, wenn ein beliebter Star mit mehreren Marken assoziiert wird? Schadet das der Marke? Die Momentaufnahmenstudie MindMinutes von der österreichischen Mediaagentur Mindshare hat dazu auch Überlegungen angestellt. Am häufigsten wird Niki Lauda verschiedenen Marken zugeordnet. In Summe sind dies 13. Trotzdem haben die Marken, für die er wirbt, keine negativen Auswirkungen zu befürchten. „Lauda scheint eine sehr hohe Akzeptanz unter den Befragten zu genießen. Auch wenn er sich durch die größte Markenvielfalt auszeichnet, nimmt er durch seine hohe Akzeptanz, egal für welche Marke er wirbt, der Marke die ihr gebührende Aufmerksamkeit nicht weg“, erklärt Helmut Prattes, Mindshare Werbeforschungs- und Studienleiter. Das zeigt sich auch bei Sportlern aus den unterschiedlichen Disziplinen. Egal, ob aus dem Winter-, Ball oder Autorennsport, sie zeichnen sich durch unterschiedliche Markenassoziationen aus. „Das könne durchaus von Vorteil sein, wenn die Marken aus verschiedenen Branchen stammen und die Stärken des Prominenten unterschiedlich eingesetzt werden“. Armin Assinger wirbt seit Jahren erfolgreich als Testimonial für die Marken Lagerhaus und Hervis.

Checkliste Testimonials

Welche drei Leitfragen sollten sich Marketer stellen und beantworten, bevor sie eine Werbekampagne mit Testimonials planen?
1. Der zukünftige prominente Werbeträger muss zum Produkt passen. Je besser das gelingt, umso eher kann der Werbetreibende sogar bis zu einem Drittel des Werbebudgets einsparen. Und darf sich dann so freuen wie Raiffeisen. Zusammen mit Hermann Maier sind sie für über 80 % der Befragten das stärkste Werbepaar in der MindMinutes-Umfrage.
2. Auch ein prominenter Star kann eine profunde Kommunikationsstrategie nicht ersetzen.
3. Und Konsistenz in der Mediastrategie sorgt für nachhaltigen Erfolg.

Über MindMinutes:

Praktisch alle 14 Tage neu liefert die Momentaufnahmenstudie MindMinutes Stimmungen und Zahlen für aufkommende Trends.